Jahreslosung

Ein evangelischer Kollege schickte einen Rundbrief mit Gedanken zur Jahreslosung 2008.

Ich lebe und ihr sollt auch leben (Joh. 14,19)

Darin schreibt er unter anderem:

Glaube hat im Grunde ja auch etwas damit zu tun, dass ich mich vor Gott von mir selbst distanziere (mich nicht wichtig nehme, nicht in den Mittelpunkt stelle), um mich letztendlich ganz auf Gott zu verlassen, der mich in guten und in schweren Tagen durch das Leben begleiten will. Das verleiht eine grosse innere Freiheit.

Eine grosse innere Freiheit“ – Wie recht er hat. Seitdem ich mich mit G“tt beschäftige (nach langer Zeit in der ich glaubte, ohne G“tt leben zu können) spüre ich genau dies: „Eine grosse innere Freiheit“. Welch ein Geschenk.

Noch ein Gedanke: Findet der Mensch zu G“tt oder G“tt zu den Menschen?

Ist der Gijur in G“totes großen Plan für jeden einzelnen Menschen geplant ?

Oder ist der Gijur, der Weg zur Konversion, eher ein Zufall?

Ich kenne Menschen, welche die erste These vertreten und Menschen, welche die zweite These bevorzugen.

Ich kann mich für keine der beiden Thesen entscheiden.