GrenzOrte: Gush Katif

Es war einmal. Eine Siedlung. Im Gaza Streifen.

Es war einmal das Märchen vom Friedensprozess, diesmal aufgeführt von Ariel Scharon.

Es war einmal ein Traum. Der hiess „Land gegen Frieden“. Das ging so: Die Siedlungen werden geräumt. Das Land wird den Palästinensern überlassen und dann ist Frieden.

Sommer 2005.

Das Aufwachen war schmerzhaft: Grabenkämpfe im Gazastreifen, so viele Tote in internen kämpfen wie während der gesamten Besatzung nicht. Süd Israel unter Terror. Kassams. Jeden Tag. Jede Nacht. Und die Raketen fliegen immer weiter. Schon bis Aschkelon.

Heute, im Frühjahr 2008, hat sich die Situation nicht geändert. Israel lebt im Alptraum. Noch immer. Raketen, Anschläge. Immer wieder. Sieht so der ersehnte Frieden aus ?

Dafür mussten also Gush Katif und andere Siedlungen geräumt werden ? Die Siedler vertrieben, die Hauser zerstört, die Synagogen verlassen werden ?

Es stellt sich auch ein sozusagen theologisches Problem: Wie kann G“tt zulassen, das Menschen die ein streng orthodoxes Leben nach den Geboten, nach der Schrift, gelebt haben, vertrieben, die Synagogen zerstört und schliesslich von den Palästinensern entweiht werden ? Wie kann G“tt ein solches Unglück zulassen ?

wird sich die Katastrophe von Gush Katif wiederholen ? Im Westjordanland ? Um welchen preis ? Noch ein Alptraum ?

Damit die Welt zufrieden mit Israels Politik ist, die man ausserhalb Israels kaum beurteilen kann ? Wo doch alle wissen das die Welt nie zufrieden sein wird. Auch dann nicht, wenn Israel sich auf die Grenzen vor 1967 zurückziehen würde ? Die Gleichgewichte im UN Sicherheitsrat sind klar und deutlich.

Frieden ? Mit solchen Nachbarn, deren oberstes Ziel es ist, das jüdische  Gemeinwesen auszulöschen ? Wie soll das gehen ?

Frieden wird sein mit dem Kommen des Messias.