Memo Postbox

Man könnte fast meinen ich wäre ein chronischer Gegner der Deutschen Post AG. Das ist aber nicht so. Nur heute habe ich wieder einmal die ultimative Posterfahrung gesammelt. Da kommt der Paketfahrer fröhlich mit einer memo Post Box angefahren, schellt eilig an und ist verschwunden. Abgesehen davon das er keine Unterschrift eingeholt hat sollten Pakete und Päckchen nicht vor der Eingangstüre liegen. Nun ist hier eine ordentliche Gegend mit wachsamen Nachbarn. Im Zweifelsfall sammelt ein Nachbar das Päckchen ein und gibt es abends ab. Nachbarschaft funktioniert noch. Wahrscheinlich weil hier nicht so viele Menschen leben.

Aber memo PostBoxen sind dazu gedacht Verpackungsmüll zu reduzieren. Auch Verpackungsmüll ist eine Umweltbelastung  und die Entsorgung kostet Geld. Ich bestelle bei memo auch deshalb schon seit Jahren weil es die Post box gibt.

Diese Box wird vom Paketfahrer geöffnet. Man schaut ob alles drin ist. Dann wird die Kiste wieder verschlossen, bekommt ein Rücksendelabel und wandert zurück zu memo. Ein umweltfreundliches Verfahren also. Wenn der Paketfahrer die Geduld hat zu warten bis die Türe geöffnet wird und die Box wieder mitnimmt. Wenn. Heute war das nicht so. Also bin ich zur Post gefahren und habe die Post box klaglos abgegeben. Was soll man da meckern? Vermutlich bringt das überhaupt nichts und ist schlecht für die Nerven.

Ich sehe ja ein das Paketfahrer gestresst sind und am Rande ihrer Leistungsfähigkeit arbeiten. Aber muss denn gleich der Kunde darunter leiden ? Vermutlich ist das die logische Folge von Arbeitsverdichtung. Vielleicht sollte man in den Vorstandsetagen der Post mal darüb er nachdenken ob man den Laden wirklich mit aller Kraft vor die Wand fahren lassen will.

Das Post box Programm von Memo erfreut sich übrigens steigender Beliebtheit. Ich finde das ist eine gute Nachricht.