Gottesdienste gestalten

Es macht richtig Spass, Gottesdienste selbst zu gestalten. Es gibt natürlich den „normalen“ Ablauf. Aber es gibt auch Wege einen Gottesdienst ganz anders zu gestalten.

Dazu muss die Gemeinde offen sein für Veränderungen. Das ist nicht immer einfach.

Auf der anderen Seite aktiviert eine Gemeinde, mit Offenheit,  ganz viele Personen und ganz unterschiedliche Gaben.

Wichtig ist, dass keine Befähigung und keine Gabe, mehr wert ist als eine andere. Wenn alle Gaben und Fähigkeiten gewürdigt werden kommt am Ende ein bunter Korb zusammen, der schön anzusehen und anzuhören ist. Ich wünsche Euch allen solche offenen und mutigen Gemeinden.

Anlässe für Gottesdienste, die von der Gemeinde basisorientiert gestaltet werden, gibt es einige. Morgen ist zum Beispiel der Weltgebetstag. Ich weiss aus einigen Gemeinden das sich Vorbereitungskreise gebildet haben, die diesen Tag vorbereiten und die Gottesdienste gemeinschaftlich gestalten.

Das Motto des Weltgebetstages lautet: „Aufstehen für Gerechtigkeit“. Ein grosses Thema. Ein schwieriges Thema. Gerechtigkeit? Was genau sollen wir da diskutieren? Gerechtigkeit im Kleinen, in unserer Umgebung, in unserer Gemeinde? Gerechtigkeit in der Welt? Wo ist der Anfang des Themas? Und wo ist das Ende? Gerechtigkeit in der Passionszeit.

Ein besonderes Thema. Taizé und Weltgebetstag. Zwei, von der Gemeinde, selbst gestaltete Gottesdienstformen. Wie immer ist Engagement gefragt. Aus dem Engagement kann Freude am Tun, in Gottes Willen, zur Heiligung Gottes, entstehen.