Mörder als Helden

Wer sich mit dem Nahen Osten beschäftigt, ist einiges gewöhnt. Es gibt aber immer noch Geschichten, die selbst den Grenzgänger fassungslos machen.

Es geht um den Terroranschlag auf das Café „Hillel“ in Jerusalem. Wir schreiben das Jahr 2003. Es gab 9 Tote und 50 Verwundete.

Einer der Mörder, die das Blutbad vorbereiteten, war Abd al-Aziz Mohammed Moussa Amr. Er wurde zu einer Haftstrafe von sieben Mal lebenslänglich + 30 Jahre verurteilt.

Im Zuge des Gilad Shalit Deals wurde Abd al-Aziz Mohammed Moussa Amr freigelassen. Er ist einer der 1000 freigelassenen Terroristen. Im Gegenzug kam ein Israeli, Gilad Shalit, frei.

Nun reiste Abd al-Aziz Mohammed Moussa Amr nach Südafrika um an einer „Apartheid Week“ Tour teilzunehmen. Bei dieser Gelegenheit diffamierte er den Staat Israel nach Kräften.

Wieder in den Autonomiegebieten angekommen, wurde der Massenmörder als Held gefeiert.

Dieses Ereignis zeigt, wie tief die Zustimmung zum Terrorismus, bei der Bevölkerung in den Autonomiegebieten eingegraben ist.

Massenmörder werden nicht als Massenmörder gesehen, sondern als Helden verehrt.

Mit solchen „Partnern“ kann Israel keinen Frieden schliessen. Eine Bevölkerung, die Massenmörder verehrt, ist kein Verhandlungspartner.