Der Berg und der Müll

Diese Bilder stammen vom Mount Everest. Das ist der höchste Berg auf unserem Planeten. Und doch hat dieser Berg mit einem bekannten Phänomen zu kämpfen: Massentourismus. Viel zu oft versuchen Bergsteiger diesen Berg zu erklimmen, die eigentlich gar nicht in der Lage sind, um „oben“ anzukommen. Zu wenig Training, zu schlechte Ausrüstung. Zu wenig Kondition. So passieren, immer wieder, schreckliche Unglücke. Ich sage nicht, dass die Verunglückten „selbst schuld“ sind. Viel mehr scheinen mir diese Menschen von unserer „Alles geht“ Mentalität mitgerissen worden zu sein.

Ein Randproblem des Massentourismus sind Müllberge. Die beiden Bilder sind Zeugen der Vermüllung unserer Erde. Wenn schon am höchsten Berg unserer Erde dieses Problem auftritt, wie ist es dann erst in den Niederungen der Bergwelt?

Die Lösung des Problems ist einfach: Eine Tüte, um den Müll wieder ins Tal zu bringen, um diesen dort ordentlich zu entsorgen. Ich habe, mit meinen Eltern, viele Touren in der Welt unserer Alpen unternommen und kenne es nicht anders, als das der Müll (der Mahlzeiten) in die Tüte kommt, anstatt in der Bergwelt zu landen.

Berge, egal wo auf der Welt, sind faszinierende Zeugen der Entwicklung unserer Erde. Berge sind Orte, an denen man körperliche Betätigung mit Ruhe verbinden kann. Es ist ein schönes Gefühl ein Gipfelkreuz erreicht zu haben und die Sicht zu geniessen.

Müll gehört nicht in diese grossartige Landschaft. Weder im Himalaja, noch in der heimischen Gebirgswelt.