Olesya Zhukovska

Es sind Geschichten wie diese, die dem Grenzgänger ans Herz gehen. Olesya Zhukovska. Eine junge Frau von 21 Jahren, die sich als Freiwillige im medizinischen Dienst gemeldet hat. „I am Dying“ (Ich sterbe) twitterte Olga, nachdem sie von einem Scharfschützen in den Hals getroffen wurde. Sie war gerade dabei Verletzte auf dem Maidan zu versorgen, als sie die Kugeln trafen.

Olesya Zhukovska

Olesya hat überlebt. Heute geht es ihr, den Verhältnissen entsprechend, gut.

Olesya Zhukovska

Geschichten wie diese sind es, die Menschen berühren. „Kleine Geschichten“ grosser Menschen, die gerade auch wegen der Neuen Medien verbreiten. Wir können heute, immer und überall, auf Facebook gehen und twittern. Wir können, wo immer wir sind, politische Kampagnen starten und Themen auf den Weg bringen. Twitter, Facebook, Weblogs – das sind keine Spielzeuge für Digital Natives mehr. Die Neuen Medien, bewusst eingesetzt, können politische Systeme verändern.

Die Geschichte von Olesya ist so ein Beispiel. Sie hat Fotos ihrer Arbeit gepostet. Fotos der Opfer von Scharfschützen. Auch das ist wichtig. Gerade weil die offiziellen Medien solche Bilder eher unterdrücken.

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Die wirklichen Entwicklungen, die nachhaltigen Themen, werden schon längst nicht mehr vom Fernsehen bestimmt. Das ist ein Medium von gestern. Heute arbeiten gerade politisch wache und junge Menschen mit dem Internet und allen Möglichkeiten, die das Internet bietet.

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So wird es weitergehen. Das Informationsverhalten, die Instrumente der Meinungsbildung, verändern sich. Die Zukunft, davon bin ich überzeugt, ist virtueller Natur. Wir sind längst mitten drin.