Fremde Feder zum Iran

Unbedingter Wille zum faulen Kompromiss

Von STEPHAN GRIGAT

Für das Streben des iranischen Regimes nach der nuklearen Option sind Hassan Ruhani und sein Außenminister Mohammed Dschawad Sarif als freundliche Gesichter des Terrors genau die richtigen Männer zur richtigen Zeit. Für den Westen und insbesondere für Deutschland, das seit drei Jahrzehnten besonders enge ökonomische Beziehungen zur Diktatur der Ajatollahs pflegt, sind sie eine bequeme Ausrede, um keine ernsthaften Schritte gegen das iranische Regime setzen zu müssen. Bereits Ende November wurde in Genf die jahrelange iranische Taktik des Täuschens und Zeitschindens mit einer Vereinbarung belohnt, die dem Ajatollah-Regime Milliardenzahlungen und eine Aufweichung der mühsam zustande gebrachten Sanktionspolitik beschert, ohne dass Teheran substanzielle Zugeständnisse machen musste.

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