Leere Stühle in Synagogen und Kirchen

Was haben Synagogen und Kirchen gemeinsam ? Richtig ! Leere Bänke. Die Religiosität in Deutschland hat einen Punkt erreicht, der nur noch als unterirdisch bezeichnet werden kann.

Bei den Jüdischen Gemeinden gibt es eine, seit dem Ende der Sowjetunion, eine Zuwanderung eine massive Zuwanderung aus diesen Gebieten. Das ist gut. Denn ohne diese Zuwanderung würde es viele jüdische Gemeinden nicht mehr geben. Insofern kann die Entwicklung nur begrüsst werden.

Allerdings ist die diese Zuwanderungen nicht von religiösen Menschen geprägt. Jüdische Gemeinden sind heute eher russische Kulturvereine. Das muss nicht schaden. Aber es ist auch keine Entwicklung, über die ich Jubeln konnte. Auch an den Feiertagen sind einige Synagogen leer und viele Gemeindemitglieder ohne Einwanderungshintergrund haben sich abgewandt.

Auch Kirchen sind von dieser Entwicklung betroffen. Wer kennt das nicht: gähnende Leere auf den Bänken. Auch hier zu den Feiertagen. Höchstens an Weihnachten findet sich eine gut gefüllte Kirche. Da sind die Pfarrer dankbar für jedes Schaf.

Wohin wird die Entwicklung steuern ? Welche Perspektiven, welche Überlebenschancen haben Glaubensgemeinschaften ohne gläubige Menschen ?