Warten und Beten

MH370  Suche nach Blackbox läuft und Angehörige beten   SPIEGEL ONLINE

Es muss schrecklich sein, nur warten zu können. Gerade in unserer Zeit der scheinbar so schnelle Lösungen. Die Katastrophe des Fluges MH 370 und die Zeit danach erinnern uns daran das die Illusion von „Alles geht“ falsch ist. Es gibt auch Dinge, die wir Menschen nicht unmittelbar ändern können. Zum Beispiel weil wir auf andere angewiesen sind. Dann entdecken wir die Religion als Rettungsanker. Wenn nichts mehr geht, können wir immerhin noch beten. Besser als nichts. Im Gebet können wir Trost finden, oder wenigstens die Möglichkeit das, was uns belastet, abzuladen. Insofern wünsche ich den Angehörigen des Fluges MH 370 das sie Kraft durch die Gebete gewinnen. Und das endlich eine Aufklärung darüber entsteht, was genau beim Flug MH 370 geschehen ist. Nichts ist schlimmer als die Ungewissheit. Selbst eine schreckliche Wahrheit ist besser zu ertragen. Können wir uns vorstellen was die Angehörigen von Flug MH 370 durchmachen ? Also ich kann mir das nicht vorstellen. Es geht über mein Vorstellungsvermögen. Da ist nur noch, in den engen Möglichkeiten, Mit-Fühlen. Wenigstens das.