Fremde Feder: „Das vornehme Europa muss endlich aufwachen“

Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer SE, hat in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ bekannt, Angst vor Google zu haben. Er hat dargestellt, dass das Haus Springer vom amerikanischen Internetkonzern wirtschaftlich abhängig geworden ist, dass es sich gegen diese Abhängigkeit zu wehren beginnt, gleichzeitig aber auf absehbare Zeit keine Alternative besitzt.

Döpfner fordert Google auf, Selbstbeschränkung zu üben, statt wie George Orwells Großer Bruder jeden Menschen durchleuchten und sein Verhalten steuern zu wollen. Er warnt Google davor, womöglich Pläne zu verfolgen, sich mit Büroplattformen auf hoher See, in internationalen Gewässern, aller staatlichen Kontrolle zu entziehen. Denn sonst könnten Staaten, vor allem aber die Nutzer gegen die vollkommene Unterwerfung unter Googles Wissensdrang revoltieren.

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