Der Grenzgänger und die Osternacht

Heute Abend wird der Grenzgänger zur Osternacht gehen. Ich gebe zu, das es gerade die Atmosphäre dieser Nacht ist, die den Grenzgänger immer wieder anzieht.

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Eine dunkle Kirche. Nur Kerzen leuchten. Leiser Gesang. Taize. Beginnend, jedes Jahr neu, mit dem Lied „Im Dunkel unserer Nacht“. Damit soll zum Ausdruck kommen, das uns ein Licht fehlt. Eben Jesus. Eben die Lichtquelle in unserem Herzen. Ohne Licht im Herzen ist alles Dunkel.

Irgendwann der krasse Unterschied. Die Orgel jubelt. Die Kirche wird hell. Symbolisch steigt Jesus Christus vom Totenreich ins Reich der Lebenden hinauf. Das Licht ist wieder im Herzen. Der Heiland, er lebt.

Zum Schluss, auch dies traditionell, ein Lied aus Taize. „Bei Gott bin ich geborgen“. Das Licht, das Versprechen.