Public-Viewing-Boykott

Eine befreundete Kirchengemeinde hat den Public-Viewing-Boykott der diesjährigen Fussball-Weltmeisterschaft beschlossen. Hintergrund sind die vielen Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden, die mit gerade dieser WM, gerade in Brasilien, verbunden sind. Anstatt starr auf eine Leinwand zu glotzen gibt es ein eigenes Fussballtunier, Musik und Informationen. Ich finde diese Aktion mehr als wichtig. Auch wenn mir klar ist, das kaum jemand diesem Beispiel folgen wird. Die Menschenrechtsdebatte in Deutschland ist, ebenso verlogen wie einseitig, auf die Kritik am Staat Israel ausgerichtet. Menschenrechtsverletzungen in Brasilien interessieren den Mainstream nicht. Da bleibt nur eine kleine Gemeinde von Protestierenden. Gerade deshalb, um ein Zeichen zu setzen, ist der Public-Viewing-Boykott, ich sagte es schon, wichtig und richtig.