Neuer Anschlag in Jerusalem

Schon wieder fährt in Jerusalem ein Palästinenser in eine Menschenmenge. Nach Selbstmordattentäter und Baggern werden nur also „normale“ Autos zum Mordwerkzeug. Der Tote des heutigen Anschlages heisst Djadhan Assad. Er ist ein Druse, der mit aller Kraft bei der Grenzpolizei gedient hat. Seine Frau, die im fünften Monat schwanger ist und sein dreijähriger Sohn überlebten den Anschlag. Ein weiterer Mensch ist lebensgefährlich verletzt worden und kämpft im Hadassa um sein Leben.

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Und das war nur ein weiterer Akt des Terrors an diesem Tage.

Auch wenn man das böse Wort nicht in den Mund nehmen will: Mir scheint faktisch eine neue Intifada ausgebrochen zu sein, nicht unbedeutend gesteuert von der Palästinensischen Autonomiebehörde, sprich der Hamas. Aber letztlich gibt es ohnehin keinen Unterschied zwischen Hamas und Fatah. Beides sind terroristische Organisationen, die feige Attentäter schicken.

Glücklicherweise werden die Attentäter exekutiert, bevor sie noch mehr Schaden anrichten. Für die Opfer des Terrors kommt dieser Akt der Justiz (ja, ich bin ein Befürworter der Todesstrafe !) Leider zu spät. Wieder wird ein Kind ohne Vater aufwachsen. Wieder wird eine (gut besuchte) Beerdigung stattfinden.

Das Land trauert mit seinen Gefallenen und Verletzten. Gerade der Terror hält Israel zusammen. Wie immer wenn eine Bedrohung von aussen kommt, rücken die Menschen zusammen. Ich möchte das, in diesem Kontext, nicht „gut“ nennen. Nichts ist gut in diesen Tagen. Und nichts kann den Terror gutreden.

Es ist zu hoffen, dass die Bewegungsfreiheit der Einwohner Ost-Jerusalem endlich eingeschränkt wird.

Ja, ich weiss: „Sippenhaft …“ Ihr mutigen Gutmenschen, erzählt das bitte der Frau von Djadhan Assad. Und beschwert Euch nicht über die Reaktion. Denkt mal darüber nach wie ihr in der Situation reagieren würdet. Und seid ehrlich mit Euch.