Hände an die Mauer

Es ist schwer zu beschreiben. Wer es noch nicht erlebt hat wird es kaum glauben. Aber wenn ich die Hände auf die Steine der Westmauer in Jerusalem lege, bin ich in Verbindung mit Jahrtausenden jüdischer Geschichte. Ich kann diese Geschichte, das Sehnen nach Yeruschalayim, in den Händen fühlen. Ein angenehmer elektrischer Strom läuft durch meine Hände. G“tt ist an diesem Ort fühlbar näher. Der Moschiach, möge er noch in unseren Zeiten kommen, ist spürbar. Ein unglaubliches Gefühl, von dem ich noch jetzt, in guten wie in schweren Stunden, zehre.

Cristina Fernandes at the Kotel