Die Story von Shira Klein

Der 15. April 2015 sollte ihr Leben verändern. Ein heimtückischer Anschlag an der French Hill in Kreuzung in Jerusalem. Shira wurde lebensgefährlich verletzt. Ihr Lebenspartner Shalom Yochai Cherki wurde ermordet. Beide warteten an einer Bushaltestelle als ein arabischer Attentäter mit seinem Auto in die Haltestelle raste. Es war kein Unfall, sondern ein brutaler Mordanschlag. Zwei Wochen später ist Shira „erholt“ und stabil. Wenigstens körperlich. Wie es Shira seelisch geht, können wir nur ahnen. Hat sie Albträume ? Wie verarbeitet Shira dieses Trauma ? Wie trauert sich um den Verlust ihres Partners ? All das wissen wir nicht. Die Artikel sind Erfolgsmeldungen. Vielleicht auch Durchhalteparolen ? Shira sagt das sie „warten und stärker werden will„. Eine grosse Aufgabe angesichts dessen was passiert ist. Ich denke unwillkürlich an Alex, der im Hadassah Hospital in Jerusalem arbeitet und so viel über Terror und Trauer, aber auch über Hoffnung und Freude erzählen kann.