Herr Parolin verirrt sich

Pietro Parolin hat ein Problem mit dem irischen Volksentscheid zur gleichgeschlechtlichen Ehe. So weit, so schlecht. Natürlich hat Herr Parolin ein gutes Recht auf seine eigene Meinung. Das Problem ist, das Herr Parolin seine Meinung als zweitmächtigster Mann im Vatikan zum Ausdruck gebracht hat und nicht als Privatperson. Schade. Eigentlich hatte ich gehofft unter Papst Franziskus wäre die katholische Kirche etwas weiser und zukunftsfähiger geworden. Da habe ich mich dann wohl verschätzt. Aber irgendwann wird Herr Paroli einsehen müssen, das die Mehrheit der Menschen, nicht nur in Irland, die gleichgeschlechtliche Ehe als Teil der Realität anerkennen. Jede Verirrung findet ein Ende. Selbst eine Verirrung im Vatikan.

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