Martin Walser entdeckt die Juden

Shmekendike Blumen

Martin Walser erlebt wie Juden fühlten…

Von Andrea Livnat

Es gibt Dinge, die man nicht verstehen muss. Nein, ich rede nicht von komplizierter Literatur, die sich erst durch mehrfaches Lesen aufschlüsselt. Ich rede von der Entscheidung, Martin Walsers neues Buch, oder besser sein neues Essay auf die Menschheit loszulassen. 144 Seiten verschwendete Lebenszeit könnte der Untertitel von „Shmekendike Blumen“ auch heißen. Aber es ist ein „Denkmal für Sholem Yankev Abramovitsh“.

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