Ghetto Sigmar im Iran

Auf Ghetto Sigmar ist Verlass. Als erster Politiker reist er, nach dem Holocaust Abkommen von Wien, in den Iran. Schliesslich will Ghetto Sigmar der deutschen Wirtschaft beste Startbedingungen im Iran sichern. Wen interessiert da schon der drohende atomare Holocaust gegen Israel ? Oder Menschenrechte im Iran ? Oder Frauenrechte ? Alles Nebensache für Ghetto Sigmar. Vielleicht hätte Ghetto Sigmar noch einen anderen Antisemiten mitnehmen sollen. Nobert Blüm („Die Renten sind sicher“). Seinen Senf zu Israel musste Norbert auch schon abgeben. Norbert und Sigmar wissen halt, was in der deutschen Öffentlichkeit ankommt. Der eine verkündet es jetzt im Iran, der andere geifert zu seinem Geburtstag. Ghetto Sigmar zeigt jedenfalls wieder, Arm in Arm, worauf es der kastrierten Berliner Republik ankommt. Geld und Geld und Geld. Arbeitsplätze und Arbeitsplätze und Arbeitsplätze. Menschenrechte gehen der Berliner Republik am Arsch vorbei. Nein, nicht ganz. Wenn „Menschen-Rechte“ im Kampf gegen Israel instrumentalisiert werden, kommen diese auf die Tagesordnung. Früher der Stürmer, heute die Bundespressekonferenz.

Aber, immerhin, es gibt, vereinzelt und still, auch andere Stimmen: Die Bild Zeitung fragt: „Herr Gabriel, wissen Sie, wem Sie die Hand geben?“ Die Antwort lautet wohl: „Interessiert mich doch nicht. Wessen Brot ich fresse … In diesem Falle das der deutschen Wirtschaft“. Henryk Broder fragt in der Welt: „Wofür will Sigmar Gabriel den Iran eigentlich belohnen ?“ Nun, in der  Meinung gegen Israel sind sich beide doch einig. Lieber ein atomarer Holocaust zu viel als zu wenig. Und wenn dann noch Arbeitsplätze, als Belohnung , herausspringen, ist es doch fein.

Sigmar, Norbert, der Iran, die Werte (?).

Ein trauriges Sittenbild der Berliner Republik.