Ein Marsch des Lebens

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Tausende Menschen nahmen an einen Marsch durch Jerusalem Teil. Dieser Marsch war Teil des Gedenkens am schlimmsten Tat der jüdischen Geschichte, dem 9. Aw. An diesem Tag wurden der erste und der zweite Tempel in Jerusalem zerstört.

In einem Schiur lernte ich, das die Ursache für die Zerstörungen warf, das sich die Menschen nicht liebten und achteten, sondern gegenseitig Konkurrenz aufbauten und Laschon Hara das Kommando übernommen hat. Die Lehre am 9. Aw sollte, neben der Trauer, sein, die Liebe zum Mitmenschen, so wie er ist, zu leben.

Beim „Spaziergang“ durch Jerusalem ging es, neben der Trauer, auch um den Optimismus, das der Moschiach den dritten Tempel bringen werde. Dann werden alle Tränen abgewischt und alle Trauer wird vergangen sein.

Begonnen hatte die Veranstaltung mit der Lesung von Klageliedern. Diese sind in der Megillath Eicha versammelt. Die Lesung fand im Unabhängigkeitstag (im Mittelpunkt der Neustadt) statt. Danach ging es weiter in Richtung Altstadt. Unter anderem waren das Löwentor und die Kotel Orte des Geschehens.

Es zogen Tausende Menschen, mit Flaggen, auf ihrem Weg durch Jerusalem. Mit diesem Weg soll auch klar gemacht werden, das dem jüdischen Volk die Souveränität über die gesamte Stadt Jerusalem, von G“tt selbst, gegeben ist.

Der Marsch fand bereits das 21. Jahr in Folge statt, und wird im kommenden Jahr sicherlich wiederholt werden. Bis der Moschiach kommt, hoffentlich bald und in unseren Zeiten.

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