Ja zur Organspende

Heute bekam ich Post von meiner Krankenkasse. Das kommt nicht häufig vor und so öffnete ich den Brief gespannt. Inhalt war ein Organspenderausweis und die Bitte meiner Krankenkasse die Organspende zu unterstützen.

Für mich ist das eine Selbstverständlichkeit. Seit Jahren trage ich einen Organspenderausweis mit mir herum. Nach meinem Tode sollen meine Organe entnommen werden können und anderen Menschen, so G“tt will, eine neue Perspektive für ihr Leben geben.

An meinem Entschluss ändern auch die verschiedenen Probleme und Korruptionen im Bereich der Organspende nichts. Das sind kriminelle Akte, mit denen sich die Staatsanwaltschaft auseinandersetzen muss. Ich bin dagegen, den Preis für diese kriminelle Energie Menschen bezahlen zu lassen, die damit nichts zu tun haben. Ganz besonders schlimm fände ich es, wenn todkranke Menschen für diese kriminelle Energie einen hohen Preis zu bezahlen hätten. Oder den höchsten Preis.

Auch aus religiösen Gesichtspunkten ist eine solche Organspende für mich wichtig und richtig. Religion bedeutet (für mich) eben auch Menschen in Not zur Hilfe zu kommen. Und das Warten auf ein lebensrettendes Organ ist „Not“ im existenziellen Sinne.

Das ist meine Meinung. Jede/r soll sich eine eigene Meinung zu diesem Thema bilden.

Ich habe meinen Entschluss gefasst.

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