Neues aus dem Epilepsie Nähkästchen

Eigentlich sah es ganz gut aus. Die Epilepsie Anfälle hielten sich in Grenzen. Mal ein Anfall in der Woche. Ich konnte gut damit leben.

Doch die Zahl der Anfälle schnellt in die Höhe. Praktisch jeden Tag ist einer dabei. Nu, wenigstens zuverlässig. Aber nicht besonders lustig.

Der letzte Anfall ereignete sich beim Zahnarzt. Und nicht, weil ich Angst vor dem Jungen hätte. Ganz im Gegenteil. Schmerzfreiheit ist garantiert. Deshalb ist der Junge auch ausgebildeter Zahnarzt für Kinder und für Angstpatienten.

Ehrlich gesagt habe ich nun ein ungutes Gefühl. Ich möchte nicht, wie vor der Entdeckung meiner Panikstörungen, jeden Tag die Notaufnahme des Krankenhauses aufsuchen. Schon gar nicht zu den Feiertagen. Ich habe den letzten Heiligabend in der Notaufnahme verbracht. Das reicht eigentlich für ein paar Jahre.

Ich werde mit Buccolam Freundschaft schliessen müssen. Das ist ein Notfallmedikament bei Epilepsie. Begeistert bin ich davon nicht. Meine Medikamentendose ist eigentlich gut gefüllt. Und das jeden Tag.

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Auf der anderen Seite bin ich froh, dass es solche Medikamente gibt. Sonst würden chronisch kranke Menschen ziemlich alt aussehen.

Wie immer in solchen Situationen suche ich Informationen zusammen. Wissen hilft gegen die Angst. So geht es mir wenigstens.

Ein guter Weg, um Informationen zu erhalten sind MOSES Schulungen. Da werden Informationen vermittelt und durch den Austausch mit anderen Betroffenen entsteht das hilfreiche Gefühl nicht alleine zu sein.

Und hier gibt es ein gut gemachtes Video zum Thema „Epilepsie“.

Viel Spass  :-)