Sonne. Depression.

So sieht für den Grenzgänger der Sommer aus.

Baum_im_Herbst

Die Sonne scheint. Die Depression ist da.

Nicht nach draussen gehen wollen. Dunkles Zimmer. Keine Musik ertragen. Keine Buchstaben ertragen. Und einfach nur Müdigkeit, Müdigkeit, Müdigkeit. Traurigkeit. Traurigkeit. Traurigkeit.

Im dunklen Winter fühle ich mich oft wohler ? Warum ? Weil die Dunkelheit dem Zustand meiner Seele entspricht. Will ich das Licht einlassen ? Oder kommt es wirklich nicht ?

Das Karussell in meinem Kopf hört nicht auf sich zu drehen.

Gelingt es mir, in einer besseren Welt, den Kopf abzuschalten.

Das Warten auf den Moschiach, das vergebliche Hoffen auf den Moschiach, bekommt für mich eine neue Bedeutung. Ist das eine Erwartung für psychisch „andere“ Menschen ?

Dann sind in der Schul viele „andere“ Menschen. Das Beten um das Kommen des Moschiach ist kein „Gemurmel“. Es ist eine Hoffnung. Auf das Ende in einer besseren Welt.

(Nein, ich darf nur für mich schreiben.)

Was einem in der Depression so alles durch den Kopf geht.

Dunkelheit ? Oder Licht ? Oder beides ?

(Noch ?) ist alles Dunkel.

Entschuldigt bitte meine wirren Gedanken.