Stadtbücherei als Minimalismus

Der grenzgänger ist ein Freund von Stadtbüchereien. Da gibt es immer viel zu entdecken. Der grenzgänger hat schon seit vielen Jahren einen Leseausweis. Bücher auf diese Weise, als Leihobjekte einer Stadtbücherei, zu nutzen schont nicht nur den Geldbeutel, sondern hilft auch der Umwelt. Eine Stadtbücherei hat aber auch eine soziale Funktion. Für Menschen mit geringem Einkommen ist der Preis für den Leseausweis stark reduziert. So haben auch Menschen eine Möglichkeit zum Lesen, die sich das Kaufen von Büchern nicht leisten können. Ich denke, gerade für diese Menschen, ist Lesen besonders wichtig im Sinne einer Partizipation an Bildung. Und die Stadtbücherei ist ein guter Ort, Bücher, die einfach nur das Bücherregal zustellen, abzugeben. Diese Bücher wandern dann in den Bestand und können, von anderen Menschen, ausgeliehen werden. Neben dem Akt des Ausleihens als konkreter Minimalismus gefällt mir gerade der soziale Aspekt des Modells Stadtbücherei. Davon abgesehen gibt es, in „meiner“ Stadtbücherei, auch ein kleines Café. So kann man das Treiben beobachten und, bei einer schönen Tasse Kaffee, in Büchern stöbern. Das ist für den grenzgänger Lebensqualität.