10.000 Schritte für Körper und Seele

Der Grenzgänger ist ein absoluter Sportmuffel.

Menschen in Sportstudios, auch die Werbung für Sportstudios, lösen beim Grenzgänger keine positiven Gefühle aus.

Aber es gibt eine Alternative: Täglich 10.000 Schritte laufen. Nicht rennen, nicht joggen, einfach nur laufen. Täglich 30 Minuten reichen völlig aus.

Seitdem ich die Zeit in meinen Terminkalender eingebaut habe, brauche ich auch weniger Medikamente gegen die Depression. Das Medikament Elontril konnte ich vollständig absetzen. 25 mg Lamontrigin am Morgen brauche ich ebenfalls nicht mehr. Durch das tägliche Laufen fühle ich mich körperlich und seelisch wohler. Und Geist sowie Seele sind insgesamt wacher. Medikamente abzusetzen oder zu reduzieren kann nie schaden. Leber und Nieren bedanken sich freundlich. Auch das Gewicht bedankt sich.

Seitdem ich meine Ernährung umgestellt habe (weniger Zucker, weniger Essen am Abend, Naschen nach dem Abendessen ist verboten) geht das Gewicht nach unten. Und der Grenzgänger hungert nicht. Es gibt immer noch gutes Essen. Der Grenzgänger lebt noch immer seine Leidenschaft für „KK“ aus. Kuchen und Käse.

Gestrichen habe ich mein tägliches Liter Sinalco (es waren manchmal auch mehr). In den ersten Tagen hat sich der Körper beschwert. Gerade Zucker ist eben auch eine Kopfsache. Zucker als „Sucht“ zu bezeichnen scheint mir doch weit hergeholt. Jedenfalls hat der Kopf (und der Körper) nach ein paar Tagen nicht mehr nach flüssigem Zucker verlangt.

Die 30 Minuten laufen können gut eingeplant werden. Am besten nach dem Mittagessen. Aber auch zu jeder anderen Uhrzeit. Wären diese 30 Minuten ein Ersatz für die Glotze ? OK, der Grenzänger hat schon seit Jahren keine Glotze mehr. Und vermisst das Teil absolut nicht.

Eine Hilfe beim Gehen (bei den 10.000 Schritten) ist ein Schrittzähler. Ich habe das Modell der Deutschen Herzstiftung gewählt. Da wird noch eine tolle Software mitgeliefert. So kann man den eigenen Lauferfolg auch ganz visuell sehen. Für Sportmuffel wie den Grenzgänger ist das hilfreich. Genug zum Thema geschrieben.

Anfangen muss jede/r selbst. Aber 10.000 Schritte helfen, Kopf, Seele und Körper frei zu bekommen. Und Bewegung ist sicherlich besser als Medikamente.

(Der Grenzgänger weiss aus eigener Erfahrung natürlich, das Laufen in den Tiefen einer Depression kaum möglich ist. Da muss ein Mensch erst wieder Land sehen.)

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