2 Überschriften

NTV berichtet, das der Grossmufti von Jerusalem festgenommen worden ist. In kleiner Schrift, wenn sie auch Rot ist, findet sich der Hinweis, das es vorher „eine tödliche Polizistenattacke“ gegeben hat.

Download (1)

 

Ausgerechnet Arutz Sheva berichtet, das die beiden getöteten Soldaten Drusen waren. Diese Kleinigkeit ist nicht unwichtig, denn Drusen sind bekannterweise keine Juden. Da hätte die deutsche Presse, und mit ihr die Öffentlichkeit, doch wirklich einen Grund zu kollektiver Trauer, oder ?

Download

Wären die beiden getöteten Soldaten Juden, könnte schon mal der Sekt kaltgestellt werden. Nun ist nix mit Feiern. Immer diese Israelis. Für nix zu haben. Böse, Böse.

Das hier sind übrigens die beiden getöteten Soldaten.

Satawi, 30, lives in the northern Druze town of Maghar, served his mandatory service in the Border Police and became a career patrol officer in the Temple Mount Unit. He left behind his wife (Arin) and a three-week-old son, as well as his parents and three siblings.

Shanaan, 22, lives in the northern Druze town of Hurfeish, and has served as a career police officer since his enlistment seven months ago as a patrol officer on the Temple Mount and in the Old City’s police unit. He is the son of former Labor party member Shachiv Shanaan. He left behind one brother and three sisters.

107286

Aber wen interessiert das schon ? Die Hauptperson der Geschichte ist der Grossmufti von Jerusalem, der natürlich schnell wieder freigelassen werden muss. Sonst kommen die deutschen Freiheitskämpfer und befreien ihren Grossmufti, Jawohl ! Mit Grossmufti’s kennt man schliesslich aus. 

Ohne Kommentar: Kerstin Müller

Breker: Die Palästinenser fürchten, dass Jerusalem mit diesen Maßnahmen faktisch geteilt wird. Haben sie unrecht?

Müller: Im Moment ist es faktisch geteilt. Es wurde ja auch beschlossen im Kabinett, dass die Ostjerusalemer Stadtteile abgesperrt werden können. Sie werden durch Checkpoints, sie werden auch durch Ausgangssperren abgesperrt. Genau das, was die Israelis eigentlich nicht wollten, wird jetzt aus Sicherheitsgründen gemacht. Das ist natürlich auch für, sagen wir mal, Unschuldige, für die, die dort wohnen, eine Belastung und nimmt die mit in die Verantwortung. Deshalb wurde das auch sehr kontrovers diskutiert, ob das tatsächlich eine Maßnahme ist. Sie wird ja auch am Ende nicht unbedingt mehr Sicherheit schaffen. Es ist Stückwerk, aber es ist eben auch, scheint mir, eine große Hilflosigkeit angesichts der Gewalt. Was fehlt ist eine politische Lösung.

Wieder eine Messerattacke

Jerusalem kommt nicht zur Ruhe. Wieder gab es eine Messerattacke, diesmal in der Nähe des Löwentores. Dieses Tor befindet sich in der Jerusalemer Altstadt, auf der Ostseite des Tempelberges.

wpid-20131202_113249

Wie von palästinensischen Terroristen nicht anders zu erwarten, wurde auch dieser Anschlag heimtückisch durchgeführt. Die Attentäterin, eine 18- jährige Frau, schlich sich von hinten (!) an ihr Opfer heran. Für einen Kampf Face-to-Face ist die palästinensische Attentäterin dann doch zu feige. Nachdem sie sich angeschlichen hatte, stach sie auf einen 35 jährigen Juden ein. Dieser erlitt schwere Verletzungen. Es gelang dem Mann noch auf die Attentäterin, ausgelöscht sei ihr Name, in Selbstverteidigung, mehrere Schüsse abzugeben. Die Frau versucht zu fliehen, wurde aber von israelischen Sicherheitskräften gestellt. Die Frau wurde schwer verletzt und ist sich nicht zu schade, sich in einem israelischen Rettungswagen, in ein israelisches Krankenhaus bringen zu lassen. Dort wird sie nun behandelt. Natürlich auf Kosten des israelischen Steuerzahlers. Nun, ihr Weg in den Terroristen Himmel ist ihr verwehrt geblieben. Ein weiblicher Märtyrer weniger. Nix mit 700 Jungmänner im Paradies.

Die Opfer wurden zur Westmauer gebracht und dort versorgt. Auch dazu sind sich Palästinenser nicht zu schade.