Vollständige Nachrichten

Es gibt Massenmedien, von denen darf man nichts erwarten. Es gibt allerdings auch Ausnahmen. Zum Beispiel den Deutschlandfunk. Bisher war mir der Deutschlandfunk dadurch bekannt, möglichst objektiven Journalismus zu betreiben. Und der Deutschlandfunk war mir bisher dadurch bekannt, vollständig zu berichten.

Bei einer Nachricht von heute war das anders. Israel baut also 1.100 Wohnungen „für Siedler“. Und das auch noch “ im besetzten Westjordanland“. Quelle der Nachricht ist die linksextreme israelische Organisation Peace Now, die keine Gelegenheit auslässt, den Staat Israel im allgemeinen und die Siedler im besonderen zu diffamieren. Israel ist eben eine Demokratie mit Meinungsfreiheit und das wird (auch) von den Peace Now Extremisten ausgenützt.

Es wäre hilfreich gewesen, wenn der Hintergrund der Nachricht ebenfalls publiziert worden wäre. Das ist nämlich der bestialische Mord an Rabbiner Raziel Shevah, der durch die Kugeln der palästinensischen Extremisten, in der Nähe von Havad Gilad ermordet worden ist. Angesichts dieser Tat ist die israelischen Reaktion, der Bau von 1.100 Wohnungen richtig und angemessen.

Leider ist vom Mord an Rabbiner Raziel Shevah in der besagten Meldung des Deutschlandfunkes nicht die Rede. Das wäre doch zu viel Hintergrund.

Warum übrigens liegt die jüdische Siedlung, in unserer Meldung, auf dem Berg ? Nun, man will rechtzeitig informiert sein, wenn die palästinensischen Mörder kommen, um gemeinsam Tee zu trinken und sich ans Händchen zu nehmen, um bei Friedensliedern zu tanzen. Die Gräber für die Menschen der Siedlung „oben“ sind, in der Siedlung „unten“ sicherlich schon ausgehoben. Falls es dann noch Gräber braucht.

 

2 Überschriften

NTV berichtet, das der Grossmufti von Jerusalem festgenommen worden ist. In kleiner Schrift, wenn sie auch Rot ist, findet sich der Hinweis, das es vorher „eine tödliche Polizistenattacke“ gegeben hat.

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Ausgerechnet Arutz Sheva berichtet, das die beiden getöteten Soldaten Drusen waren. Diese Kleinigkeit ist nicht unwichtig, denn Drusen sind bekannterweise keine Juden. Da hätte die deutsche Presse, und mit ihr die Öffentlichkeit, doch wirklich einen Grund zu kollektiver Trauer, oder ?

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Wären die beiden getöteten Soldaten Juden, könnte schon mal der Sekt kaltgestellt werden. Nun ist nix mit Feiern. Immer diese Israelis. Für nix zu haben. Böse, Böse.

Das hier sind übrigens die beiden getöteten Soldaten.

Satawi, 30, lives in the northern Druze town of Maghar, served his mandatory service in the Border Police and became a career patrol officer in the Temple Mount Unit. He left behind his wife (Arin) and a three-week-old son, as well as his parents and three siblings.

Shanaan, 22, lives in the northern Druze town of Hurfeish, and has served as a career police officer since his enlistment seven months ago as a patrol officer on the Temple Mount and in the Old City’s police unit. He is the son of former Labor party member Shachiv Shanaan. He left behind one brother and three sisters.

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Aber wen interessiert das schon ? Die Hauptperson der Geschichte ist der Grossmufti von Jerusalem, der natürlich schnell wieder freigelassen werden muss. Sonst kommen die deutschen Freiheitskämpfer und befreien ihren Grossmufti, Jawohl ! Mit Grossmufti’s kennt man schliesslich aus. 

Vereinfachte Wiederholung

Pigua gestern in Tel Aviv. Der amerikanische Vizepräsident Joe Bidden war in der Nähe. Ironischer weise um das Peres Center for Peace zu besuchen. Shimon Peres war ebenfalls am Ort des Geschehens. Das Attentat fand in der Nähe des Dolphinriums statt. Hier sprengte sich am 01. Juni 2001 ein Selbstmordattentäter in die Luft und tötete 21 junge Menschen. Die Jugendlichen hatten auf Einlass in die Disco gewartet. Heute liegt das Dolphinarium verlassen da. Wie eine offene Wunde. An jenem 01. Juni 2001 war Joschka Fischer im Hilton zu Gast. Das Hilton liegt sehr nahe am Ort des Massakers. Joschka Fischer hat die Explosion gehört. Er war in Israel, um seinen Friedensplan voranzubringen. Am 02. Juni 2001 legte Joschka Fischer einen Kranz am Ort des Geschehens nieder. Der Friedensplan hat sich in heisse Luft aufgelöst.

 

Rabbi Haim (Howie) Yehiel Rothman ist tot

Rabbi Rothman war einer der vielen Vergessenen des palästinensischen Terrors. Wer erinnert sich noch an den Angriff palästinensischer Mörder auf eine Synagoge im Jerusalemer Stadtteil Har Nof ?

Seit November 2014 lag Rabbi Rothman im Koma. Beim mörderischen Anschlag bekam Rothman mehrere Schläge auf den Kopf. Nun hat Haschem, geheiligt werde sein Name, Rav Rothman erlöst und als Zaddik in sein ewiges Reich aufgenommen.

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