Attentat in Beer Sheva

In Beer Sheva haben zwei Terroristen im Busbahnhof einen Soldaten ermordet und 11 weitere verletzt. Bei einem der Täter handelt es sich um einen Beduinen. Beduinen sind arabische Staatsbürger mit israelischem Pass. Beduinen gelten als besonders tapfer im Kampf. Sie spielen eine wichtige Rolle in der IDF. Unter anderem sind ihre Fähigkeiten bei der Spurensuche nicht zu unterschätzen. Leider gibt es in der jeder „Volksgruppe“ schwarze Schafe. Auch bei den Beduinen. Beide Terroristen wurden getötet.

Ruth berichtet in ihrem Weblog „Blick aus Beer Sheva“ über die gestrigen Ereignisse.

Eine besondere Art Hebräisch zu lernen (1)

Eine besonders intensive Möglichkeit Hebräisch zu lernen ist die Sommeruniversität in Beer Sheva. Mitten in der Negev Wüste gelegen gibt es in Beer Sheva eine grossartige Universität. Und das Leben in Beer Sheva ist alles andere als langweilig.

Die Sommeruniversität 2014 findet vom 03. August 2014 bis 11. September 2014 statt. Der Rahmen des Kurses ist, wie immer, deutschsprachig und damit einmalig in Israel.

Neben dem Schwerpunkt, nämlich Hebräisch in Schrift und Wort zu lernen, werden auch interessante Vorträge und Exkursionen angeboten. So besteht die Möglichkeit, neben der Sprache, ein allgemeines Wissen über den Staat Israel zu gewinnen.

Ulpan an der BGU (Beer Sheva)

Der, nach meiner bescheidenen Meinung, intensivste und beste, Sprachkurs (Ulpan) ist die Sommer-Uni an der Ben Gurion Universität in Beer Sheva. Der Sprachkurs dauert 6 Wochen und ist in verschiedene Level unterteilt. Auch für Menschen ohne Vorkenntnisse ist die Sommer-Uni geeignet. Neben dem Ulpan gibt es Vorträge über Geschichte und Gegenwart Israels und auch Ausflüge im Land.

Ruth berichtet aus Beer Sheva

Die Kinder in Beer Sheva haben seit Sonntag „raketenfrei“. Gerade erst gingen die zwei-Wochen-langen Ferien zum Laubhuettenfest zu Ende und die Maedchen wuerden gern wieder zur Schule gehen und mehr Zeit mit ihren Freundinnen verbringen. Stattdessen haben sie nun schon den dritten Tag Hausarrest. Wenn Hamas, der Islamische Jihad und/oder sonstige Terrorgrueppchen das Leben im Sueden nachhaltig beeintraechtigen wollen, muessen sie nur taeglich gegen abends ein oder zwei Raketen abschiessen.

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Nachricht von Ruth

Noch in den 8 Uhr Nachrichten hiess es allgemein, dass Hamas ebensowenig wie Israel ein Interesse daran habe, den Konflikt zu eskalieren. Wenig spaeter hoerten wir wieder Raketenalarm und gingen in unser Bunkerzimmer. Seit gestern werden wir per Radio ermahnt, die Schutzraeume keinesfalls nach dem ersten Rumsen zu verlassen, es koennten auch mehr als eine Rakete auf einmal abgeschossen sein.

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Der Himmel ueber uns ist ruhig, zu ruhig, weil wir eigentlich die israelischen Flugzeuge hoeren sollten. Ich vermute, unsere Armeeleitung ist in Krisensitzung, da sich ihre bisherigen Praemissen als falsch erwiesen haben. Offensichtlich ist Hamas an einer Esklation interessiert.

Klare Worte aus Beer Sheva

Dieser Aspekt des Massakers von Itamar wird viel zu wenig beachtet. Herzlichen Dank nach Beer Sheva für das Beschreiben der Tatsachen.

Die Taeter flohen in ein nahegelegens arabisches Dorf, moeglicherweise wohnen sie dort. Es ist nicht nicht denkbar, dass keiner der Dorfbewohner weiss, wer der oder die Taeter ist/sind. Die Dorfgemeinschaft stellt sich vor den oder die Moerder.

Das ist das wahre Friedenshindernis: Ganz normale Palaestinenser sind sich in ihrem Hass auf Israel und Juden so einig, dass sie auch denjenigen oder diejenigen schuetzen, der oder die schlafende Babies abstechen.

Besser spät als nie – Ulpan

Ich habe es schon so lange vor. Immer wieder habe ich es verschoben. Immer wieder kam etwas dazwischen. Beruflich. Gesundheitlich. Oder alles zusammen.

In diesem Jahr ist es nun endlich soweit. Ich werde die Sommeruniversität in Beer Sheva besuchen. Die Sommeruniversität ist ein langer und intensiver Ulpan. Neben dem Unterricht gibt es auch eine Menge Ausflüge und Vorträge zur israelischen Realität.

Ganz unabhängig vom Sprachkurs habe ich die Negev Wüste, und besonders die Stadt Beer Sheva ins Herz geschlossen. Nun habe ich endlich die Möglichkeit, fünf Wochen am Stück in Israel zu sein und auch noch privaten Urlaub dran zu hängen. Meine Freunde und Bekannten in Israel sollen nicht zu kurz kommen.

Der Ulpan ist mein nächstes Ziel für das Jahr 2010. Ohne Ziele wär das Leben langweilig. Ohne Ziele wäre übrigens auch der Kampf gegen die Depression verloren.

Ben Gurion University

Negev Wueste