Zankapfel Chabad Lubawitsch

An Chabad Lubawitsch scheiden sich die Geister. Ich finde das etwas traurig, weil ich denke das Chabad wirklich gute Arbeit leistet und Menschen zur Religion führt, die ansonsten nicht den Weg gefunden hätten. Chabad kümmert sich, das ist meine Erfahrung, intensiv um Menschen, die ein Interesse an einem religiösen Leben haben. Wie immer das praktisch aussieht. Das Chabad die Freude am Judentum nach aussen trägt finde ich sehr schön. Einheitsgemeinden haben da viel höhere Anforderungen. Chabad Lubawitsch gibt den Menschen eine Chance. Es liegt an jedem Menschen zu entscheiden, ob die Chance ergriffen wird.

Ich denke der Erfolg von Chabad muss nicht unbedingt zu einer Konkurrenz für die Einheitsgemeinden werden. Vielleicht gibt es die Chance voneinander und miteinander zu lernen. Dann könnte der Zankapfel zu einem wohlschmeckenden Apfel werden.

Chabad – Ein paar Agorot

Es gibt Organisationen an denen spalten sich Diskussionen. Chabad Lubavitch ist eine dieser Organisationen. Für die einen ist Chabad Teufelszeit und nicht jüdisch. Für andere ist Chabad ein sicherer Hafen des Judentums.

Meine eigenen Erfahrungen mit Chabad sind gut. Ich habe mich immer gut aufgehoben gefühlt und das ist auch meine aktuelle Erfahrung mit Chabad.

Chabad scheint flexibler und offener zu sein als mache Einheitsgemeinde. Ich kenne den angefragten Rabbiner noch nicht persönlich aber die Reaktion stimmt mich positiv. Ich bin schon wahnsinnig gespannt darauf, den Mann persönlich kennenzulernen.

Lernen ist immer willkommen. So die Reaktion. Ich bin sehr gespannt darauf, den Rabbiner als Lehrer zu erleben.

Manchmal, das ist auch mein Gefühl bei manchen Kommentaren, gehen Menschen viel zu pessimistisch und verkopft an manche Sachen heran. Das finde ich schade, weil manche Erfahrungen so nicht zustande kommen.

Habt Mut Grenzen zu überschreiten – Wenn ihr wollt, ist es kein Traum.

Chabad zum Thema Gijur

Eine Meinung zum Thema Gijur – von Chabad Lubawitsch.

Soll ich zum Judentum übertreten?

Ist das Judentum für jedermann?

von Tzvi Freeman

Frage?

Ich bin zufällig auf Ihre Website gestoßen und so begeistert, dass ich zum Judentum übertreten möchte. Meine Mutter war streng katholisch und mein Vater skeptisch anglikanisch und ging nie in die Kirche. Ich war immer so verwirrt. Doch Ihre Website hat mich wirklich angesprochen so dass ich denke, dass das Judentum das Richtige ist für mich. Was ist der nächste Schritt?

Antwort !

Ihr nächster Schritt bestünde darin, ein besserer Mensch zu werden, und größeres Vertrauen in Ihre Seele, in Ihre Bestimmung und in Ihren Schöpfer zu entwickeln. Vollbringen Sie gute Taten, suchen Sie Gleichgesinnte, lernen Sie mehr über das Thema, setzen Sie das Gelernte in die Praxis um, geben Sie dem Leben einen Sinn.

(…)

Chabad in der Diskussion – Ein Standpunkt

Chabad Lubawitsch geistert gegenwärtig durch die Weblogs. Chajm und Noa haben dazu geschrieben. Die Diskussionen auf den Weblogs sind sehr interessant.

Was ist meine Meinung zu Chabad ? Ich teile die Einschätzung von Noa. Auch ich habe Chabad, bei denen ich mehrmals an einem Schiur teilnehmen konnte, als sehr offen und tolerant erlebt. Übrigens auch tolerant gegenüber Nichtjuden. Ich kenne Chabadniks in Yeruschalayim und Beer Sheva und kann nur von Herzlichkeit sprechen. Gerade diese Herzlichkeit, in gewisser Weise Wärme, macht Chabad für mich aus. Diese Herzlichkeit wird auch sehr gut im Buch „Das Heer des Rebben“ beschrieben. Dieses Buch gibt einen sehr guten Einblick in Idee und gelebter Praxis von Chabad.

Ich finde es schade, wenn, gerade von sich „tolerant“ und „liberal“ gebenden Menschen, Chabad überkritisch gewertet wird.

Natürlich ist es legitim, Chabad nicht zu schätzen. Aber dann sollte man ein gutes Alternativkonzept zu Chabad haben. Genau dieses Konzept sehe ich bei den Kritikern nicht. Aber vielleicht werde ich ja eines Besseren belehrt.