Sicherer Fliegen

Die EL AL war schon immer die sicherste Fluglinie der Welt. Nun wird das Fliegen mit EL AL noch sicherer. Das Abwehrsystem „Himmelsschild“ wurde erfolgreich getestet. Das System hat es, im finalen Test, geschafft scharfe Raketen abzuwehren. Ein bisschen erinnert mich das ganze an ein anderes Raketenabwehrsystem auf dem Boden. Dieses System heisst „Iron Dome“ und hat schon viel Unheil verhindert.

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Die EL Al ist nun mal meine Leib- und Seelen- Fluglinie. Hier fühle ich mich immer sehr gut aufgehoben. Der Service stimmt und die Sicherheit ist erstklassig. Was kann man mehr erwarten ?

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EL AL und die Panzer

Eine interessante Anfrage. Es stimmt in der Tat. Wer mit der EL AL fliegt, wird bei Start und Landung in Deutschland von einem netten Panzer des Bundesgrenzschutzes begleitet. Wirklich süss das Teil. Man wird dann gleich daran erinnert, dass israelische und jüdische Einrichtungen im Allgemeinen, Hochsicherheitstrakte sind. Von der Synagoge bis zur EL AL. Ich fürchte diese, etwas deutliche Massnahme, bei Start und Landung von EL AL Flugzeugen sind leider notwendig. Genau so wie es wohl leider notwendig ist beim Check In von bewaffneten Polizisten bewacht zu werden. So ist eben die Realität. Kein Grund zur Verunsicherung. Nach ein paar Israel-Reisen mit der EL AL tritt eine schnelle Gewöhnung ein. Weder bewaffnete Polizisten, noch Panzer des Bundesgrenzschutzes, sind dann noch etwas besonderes.

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Wieder in Israel

Ich bin endlich wieder in Israel. Endlich wieder in Tel Aviv.

Könnt ihr euch vorstellen, wie glücklich ich war, als die Lichter der israelischen Küste auftauchten? Ich liebe diesen Moment, wenn mitten in der Dunkelheit Lichter zu sehen sind. Dann kommen langsam die Umrisse von Tel Aviv zum Vorschein und kurz darauf ist das Flugzeug über der Stadt. Tel Aviv zeigt sich in seiner ganzen Pracht und Schönheit. Ich kann gar nicht genug bekommen von diesem Ausblick.

Trotzdem freue ich mich auf die Landung. Auf den israelischen Boden unter den Füßen.

Was macht der Grenzgänger als Erstes nach der Landung? Er stellt sein Handy an. Orange sei Dank. Während der Grenzgänger den langen Weg zur Passkontrolle geht, telefoniert er mit den ersten Freunden. Während der Grenzgänger auf den Koffer wartet, geschieht das Gleiche.

Der Koffer ist angekommen. Der Grenzgänger geht zum Bahnhof des Ben Gurion Airport. Der Grenzgänger fährt zum Tel Aviver Hauptbahnhof. Taxis gibt es dort genug.

Eines davon bringt den Grenzgänger zur Ha-Yarkon Street. Der Grenzgänger packt den Koffer nicht aus. Er macht sich nur schnell frisch und geht einer Leidenschaft nach. Er schlendert durch die Straßen von Tel Aviv und landet schließlich im „Private Link“, dem schon gut bekannten Internet Café. Kauft ein paar Online Stunden und beginnt zu schreiben.

Gleicht führt der Weg des Grenzgängers zum Kikar Rabin. Zur Dizengoff Street. Schliesslich ans Meer.

Der Tag begann früh. Ich konnte es kaum erwarten, aus dem Bett zu springen, und mich auf den Weg zum Bahnhof zu machen. Der ICE brachte mich, bequem und pünktlich, zum Frankfurter Flughafen.

Nun hatte der Grenzgänger noch viel Zeit und konnte zum El AL Schalter schlendern. Dort warteten schon ein paar Mitreisende. Aber von den El AL Leuten ist noch nichts zu sehen. Es war auch sehr überpünktlich. Aber ich mag keine Hektik und nach ein paar Minuten wurden die Absperrungen aufgebaut. Das ist ein untrügliches Zeichen dafür, das die Befragung und das Einchecken bald beginnen.

Bewacht wird der EL AL Schalter bei dieser Gelegenheit von einigen Polizisten mit Maschinengewehren.

Es sind ja Juden in der Schlange, und *Zynismus ein* was noch schlimmer ist: Juden und Israelis *Zynismus aus*.

Die Sicherheitsmaßnahmen sind also leider gerechtfertigt. Die nette Frau von der EL AL stellte ein paar Fragen und schon war ich schon am Abflugschalter und durfte den Koffer auf das Band legen.

Ich wurde gefragt, ob ich am Fenster oder im Gang sitzen wollte. Ob es mir etwas ausmacht, am Flügel zu sitzen? Nein, es macht mir nichts aus. Flugangst ist nicht meine Sache,

Das war erledigt. Es blieb Zeit genug, um zum richtigen Gate zu schlendern. Leider ziemlich abgelegen. Vermutlich wegen der Sicherheit. Aber das kenne ich schon.

Es gibt MP 3 Player und Bücher.

Nur das Laptop schleppe ich nicht mit.

Das Handgepäck wurde untersucht und fertig war die Sicherheit. Problemlos wie immer. Sorgfältig, aber freundlich.

Ich fühle mich gerade durch die Sorgfalt und den immensen Stellenwert der Sicherheit gut bei der EL AL gut aufgehoben.

Es heisst, die EL AL ist die sicherste Fluggesellschaft der Welt. „Angesichts der Situation“, wie es in Israel so schön heißt, glaube ich das mit der „sichersten Fluggesellschaft“ gerne.

Der Flug war ruhig und angenehm. EL AL eben. Hatte ich was anderes erwartet ?

In den nächsten Tagen könnt ihr mich auf meiner Reise begleiten. Wenn ihr Zeit und Lust habt.

Aber eine ganz Reale Reise durch dieses kleine, vielschichtige, Land ist durch nichts zu ersetzen. Man muss das Land einfach erlebt haben, um zu verstehen, warum ich immer wieder hierher komme. Warum ich mich in dieses Land verliebt habe.

Mit allen Ecken und Kanten. Mit der Realität aus dunklen und hellen Seiten. Mit all der Trauer und all der Freude. Mit all der Kraft, die von diesem kleinen, grossen, Land ausgeht.

Diesenhaus und EL AL

ich werde oft gefragt ob ich ein unternehmen empfehlen kann bei dem man sowohl rundreisen als auch individualreisen buchen kann.

also ich buche seit jahren nur noch bei diesenhaus. der service von diesenhaus ist professionell und erstklassig, die angebote sind klar, uebersichtlich und beinhalten keine versteckten gebuehren. transparenz ist ein motto von diesenhaus.

was ich an diesenhaus  ebenfalls schaetze ist das man auf anfragen, auch per e mail, eine schnelle und kompetente auskunft erhaelt. man kann sich auf das unternehmen verlassen. diesenhaus ist auch mit einem sitz in frankfurt/main vertreten.

mit welcher fluggesellschaft fliegt der grenzgaenger ?

die antwort ist einfach. mit der staatlichen israelischen fluggesellschaft el al. warum ? weil die el al die sicherste fluggesellschaft der welt ist, weil die el al absolut verlaesslich ist, weil die mitarbeiterInnen der el al am boden und in der luft ausgesprochen freundlich sind.

an beiden dingen, der buchung bei diesenhaus und dem flug mit der el al wird sich wohl nichts aendern. (auch) der grenzgaenger ist ein gewohnheitstier.

Warum (immer wieder) Israel ?

Diese Frage wird mir oft gestellt und ist schwer zu beantworten. Wie soll man so etwas Subjektives wie eine Atmosphäre beschreiben?

Es fängt schon am Flughafen in Frankfurt/Main an. Wenn ich am EL AL Schalter stehe, in der Schlange, wenn ich in der Abflughalle sitze, wenn ich das Flugzeug betrete. Irgendwie habe ich das Gefühl nach Hause zu kommen. Wo mein zuhause ist? Ich kann es längst nicht mehr sagen. Ein Sprichwort sagt zuhause ist da, wo man Freunde hat. Meine besten Freunde leben in Israel.

Die Atmosphäre in Israel – wie soll man das in Worten fassen? Dieses Knistern in der Luft, wenn man durch Jerusalem läuft. Das pralle Leben in Tel Aviv. Landschaften, die sich hinter jeder Ecke ändern. Die Gabe Freundschaften zu schliessen – schnell, unkompliziert. Eine meiner besten Freundinnen habe ich im Egged Bus nach Tiberias kennengelernt. Die Fahrt von Tel Aviv aus dauert lange. Knapp drei Stunden. Viel Zeit zu reden. Schliesslich wurden Handynummern und E-Mail-Adressen ausgetauscht. Es ist eine gute Freundschaft entstanden. Ich glaube so unkompliziert funktioniert das nur in Israel.

Ich mag die unglaubliche Offenheit der Israelis, manchmal bis zur Schmerzgrenze. Die Menschen sagen, was sie denken. Ohne überflüssige Umschreibungen, unkompliziert.

Wie soll man diese Kraft beschreiben, die vom Land Israel ausgeht? Schon bei der Landung wird man „eingesaugt“. Wenn man es zulässt. In dieses Leben, das so ganz anders ist als in Europa – schneller, unkomplizierter, anstrengender.

Wie soll man die Disziplin beschreiben mit der die Menschen trotz Bedrohung und krieg ein ganz normales Alltagsleben führen?

Aber da ist auch immer diese Anspannung in der Luft, manchmal auch trauer. Die ungehemmte Lebensfreude in Tel Aviv trübt. Es ist auch ein Stück Verdrängung der Realität. „Lebensgier“. Wer weiss, wann der nächste Anschlag passiert.

Wenn ich an der Ampel, gegenüber der ehemaligen Pizzeria Sabbaro in Jerusalem, stehe denke ich an Terror und Bombenanschläge. An eine befreundete Familie. An die Mutter. Sie wollte ihren Kindern etwas bieten. Pizza essen gehen. Bei den begrenzten Geldmitteln der Familie war das etwas ganz besonderes. Als sie auf die Pizza warteten, sprengte sich ein Attentäter in die Luft. Die Kinder wurden unter den Trümmern verschüttet. Alle überlebten. Das Trauma wird nicht vergehen. Es kommt wieder. Meistens nachts.

Ein Ort für ausgelassenen Urlaub ist Israel nicht. Vor allem dann nicht, wenn man sich auf das Land einlässt.

Israel ist ein forderndes Land. Es fordert auch eine Stellungnahme, eine Bestimmung des Standortes. Wo mein Standort ist, wisst ihr. Ein Lavieren zwischen den Fronten ist auf Dauer nicht möglich. Unparteiisch zu sein fällt von Besuch zu Besuch und mit zunehmender Zahl der Freunde immer schwerer. Ich habe nie von mir behauptet, unparteiisch zu sein.

Und doch: Israel ist ein gutes Ziel für einen erholsamen Urlaub. Das Land hat so vieles zu bieten. Vom schneebedeckten Hermon zur Wüste Negev, so verschiedene Städte wie Tel Aviv und Jerusalem. Heilige Stätten und säkulare Hochburgen. Alles in einem winzigen Land. Ein Besuch lohnt sich immer.

Das kann dann so enden wie bei mir – der erste Besuch in Israel hat mich so stark beeindruckt, dass ich immer wieder komme. Inzwischen sind es mehr als reisen. Meine Besuche in Israel sind für mich zu Ankerplätzen meiner Seele geworden. Tel Aviv ist ein Stück Zuhause, ein Stück meiner Seele, geworden.