Plötzlich und erwartet

Niemand soll sagen, es wäre eine Überraschung. Der Iran verstösst, mit Raketentests, gegen den Deal mit dem „Westen“. Da wurden die Staaten der angeblich aufgeklärten Welt, wieder einmal, auf dem falschen Fuss erwischt. Das hat sich seit dem Münchener Abkommen von 1938 nicht geändert. Diesmal war es nicht Hitler, der freie Hand für den Holocaust bekommen hat, sondern Ruhani. Aber welchen Unterschied macht das ? Hitler und Ruhani haben das gleiche Ziel: die Juden von der Erdoberfläche zu tilgen. Ruhani hat heute einen Staat Israel, der sich, Baruch ha Schem, selbst verteidigen kann, als Gegner. Die Weigerung, aus den Gesichtsbüchern zu lernen, ist, vom Rest der Welt, „verteidigt“ worden. Aber eine geschichtslose Welt hat keine Zukunft.

Ghetto Sigmar im Iran

Auf Ghetto Sigmar ist Verlass. Als erster Politiker reist er, nach dem Holocaust Abkommen von Wien, in den Iran. Schliesslich will Ghetto Sigmar der deutschen Wirtschaft beste Startbedingungen im Iran sichern. Wen interessiert da schon der drohende atomare Holocaust gegen Israel ? Oder Menschenrechte im Iran ? Oder Frauenrechte ? Alles Nebensache für Ghetto Sigmar. Vielleicht hätte Ghetto Sigmar noch einen anderen Antisemiten mitnehmen sollen. Nobert Blüm („Die Renten sind sicher“). Seinen Senf zu Israel musste Norbert auch schon abgeben. Norbert und Sigmar wissen halt, was in der deutschen Öffentlichkeit ankommt. Der eine verkündet es jetzt im Iran, der andere geifert zu seinem Geburtstag. Ghetto Sigmar zeigt jedenfalls wieder, Arm in Arm, worauf es der kastrierten Berliner Republik ankommt. Geld und Geld und Geld. Arbeitsplätze und Arbeitsplätze und Arbeitsplätze. Menschenrechte gehen der Berliner Republik am Arsch vorbei. Nein, nicht ganz. Wenn „Menschen-Rechte“ im Kampf gegen Israel instrumentalisiert werden, kommen diese auf die Tagesordnung. Früher der Stürmer, heute die Bundespressekonferenz.

Aber, immerhin, es gibt, vereinzelt und still, auch andere Stimmen: Die Bild Zeitung fragt: „Herr Gabriel, wissen Sie, wem Sie die Hand geben?“ Die Antwort lautet wohl: „Interessiert mich doch nicht. Wessen Brot ich fresse … In diesem Falle das der deutschen Wirtschaft“. Henryk Broder fragt in der Welt: „Wofür will Sigmar Gabriel den Iran eigentlich belohnen ?“ Nun, in der  Meinung gegen Israel sind sich beide doch einig. Lieber ein atomarer Holocaust zu viel als zu wenig. Und wenn dann noch Arbeitsplätze, als Belohnung , herausspringen, ist es doch fein.

Sigmar, Norbert, der Iran, die Werte (?).

Ein trauriges Sittenbild der Berliner Republik.

Fremde Feder zum Iran

Unbedingter Wille zum faulen Kompromiss

Von STEPHAN GRIGAT

Für das Streben des iranischen Regimes nach der nuklearen Option sind Hassan Ruhani und sein Außenminister Mohammed Dschawad Sarif als freundliche Gesichter des Terrors genau die richtigen Männer zur richtigen Zeit. Für den Westen und insbesondere für Deutschland, das seit drei Jahrzehnten besonders enge ökonomische Beziehungen zur Diktatur der Ajatollahs pflegt, sind sie eine bequeme Ausrede, um keine ernsthaften Schritte gegen das iranische Regime setzen zu müssen. Bereits Ende November wurde in Genf die jahrelange iranische Taktik des Täuschens und Zeitschindens mit einer Vereinbarung belohnt, die dem Ajatollah-Regime Milliardenzahlungen und eine Aufweichung der mühsam zustande gebrachten Sanktionspolitik beschert, ohne dass Teheran substanzielle Zugeständnisse machen musste.

(…)

Raketen für Teheran

Israel hat heute, im Roten Meer, ein Schiff aufgebracht. Das Schiff hatte humanitäre Güter für den Gazastreifen an Bord. Das alte Spiel. Humanitäre Güter sind in Gaza Raketen aus dem Iran. Nahrungsmittel und Hilfsgelder werden den Terroristen und deren Helfern in Gaza genug in den Hintern geblasen. Das ist nun wirklich keine gewünschte humanitäre Hilfe mehr. Raketen aus dem Iran, mit denen sich der Süden Israels terrorisieren lässt, sind da viel willkommener. Nun, die Raketen werden nicht ankommen. Der heutige Vorgang zeigt auch wie verlogen die angeblich neue iranische Aussenpolitik ist. Es hat sich nichts geändert. Vielleicht wäre es nett, Rakete für Rakete in den Iran zurückzubringen. Am besten über Teheran. Dann wüssten die Terroristen und deren Helfer dort wie sich Menschen im Süden Israels fühlen. Die Schlussfolgerungen wären sicherlich nicht die Gleichen. Aber nein, das wird nicht passieren. Leider.

Israel News  Ynetnews

Die Wunden, die Freuden, von Tel Aviv

Ich bin ein bekennder Tel Aviv Freak.

Tel Aviv ist mir ans Herz gewachsen und hat einen festen Platz in meiner Seele.

Um so erschrockener war ich beim Anblick dieser Bilder:

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Aber es war, Baruch ha Schem, kein Anschlag. Die Flammen im IDF Gebäude waren ein Unfall. Fast automatisch wurde ich an eine Drohung aus dem Iran erinnert. Wie sich die Bilder doch gleichen.

Tel Aviv. Das ist Lebensfreude. Das ist Tempo. Das ist auch Hitze und Lärm. Das sind unterschiedliche Menschen in ganz unterschiedlichen Stadtteilen. Tel Aviv. Das sind Geschichte. Tel Aviv. Das ist Geschichte. Theodor Herz. Altneuland. Ein Entwurf für die Stadt Tel Aviv. Gartenstadt. Wer Freunde in Tel Aviv hat, dem wächst die Stadt noch mehr ans Herz.

Tel Aviv. Das ist auch die Erinnerung an Anschläge. Tote. Körperteile. Blut. Zerfetzte Busse. Dolphinarium. Dizengoff. Mike’s Place. Die Anschlagsorte. Die Namen der Toten.

Glück und Freude. Trauer und Fassungslosigkeit.

Tel Aviv in Worte zu fassen ist schwer.

Ist mir, und nicht nur mir, Tel Aviv auch deshalb so ans Herz gewachsen ?

Tel Aviv. Das muss man selbst gesehen haben.

Und sich in die kleine, grosse Stadt, verlieben.