Ohne Kommentar: Kerstin Müller

Breker: Die Palästinenser fürchten, dass Jerusalem mit diesen Maßnahmen faktisch geteilt wird. Haben sie unrecht?

Müller: Im Moment ist es faktisch geteilt. Es wurde ja auch beschlossen im Kabinett, dass die Ostjerusalemer Stadtteile abgesperrt werden können. Sie werden durch Checkpoints, sie werden auch durch Ausgangssperren abgesperrt. Genau das, was die Israelis eigentlich nicht wollten, wird jetzt aus Sicherheitsgründen gemacht. Das ist natürlich auch für, sagen wir mal, Unschuldige, für die, die dort wohnen, eine Belastung und nimmt die mit in die Verantwortung. Deshalb wurde das auch sehr kontrovers diskutiert, ob das tatsächlich eine Maßnahme ist. Sie wird ja auch am Ende nicht unbedingt mehr Sicherheit schaffen. Es ist Stückwerk, aber es ist eben auch, scheint mir, eine große Hilflosigkeit angesichts der Gewalt. Was fehlt ist eine politische Lösung.

Wieder eine Messerattacke

Jerusalem kommt nicht zur Ruhe. Wieder gab es eine Messerattacke, diesmal in der Nähe des Löwentores. Dieses Tor befindet sich in der Jerusalemer Altstadt, auf der Ostseite des Tempelberges.

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Wie von palästinensischen Terroristen nicht anders zu erwarten, wurde auch dieser Anschlag heimtückisch durchgeführt. Die Attentäterin, eine 18- jährige Frau, schlich sich von hinten (!) an ihr Opfer heran. Für einen Kampf Face-to-Face ist die palästinensische Attentäterin dann doch zu feige. Nachdem sie sich angeschlichen hatte, stach sie auf einen 35 jährigen Juden ein. Dieser erlitt schwere Verletzungen. Es gelang dem Mann noch auf die Attentäterin, ausgelöscht sei ihr Name, in Selbstverteidigung, mehrere Schüsse abzugeben. Die Frau versucht zu fliehen, wurde aber von israelischen Sicherheitskräften gestellt. Die Frau wurde schwer verletzt und ist sich nicht zu schade, sich in einem israelischen Rettungswagen, in ein israelisches Krankenhaus bringen zu lassen. Dort wird sie nun behandelt. Natürlich auf Kosten des israelischen Steuerzahlers. Nun, ihr Weg in den Terroristen Himmel ist ihr verwehrt geblieben. Ein weiblicher Märtyrer weniger. Nix mit 700 Jungmänner im Paradies.

Die Opfer wurden zur Westmauer gebracht und dort versorgt. Auch dazu sind sich Palästinenser nicht zu schade.

Die Palästinenser morden weiter

Gestern gab es einen Terroranschlag in Jerusalem. Wieder einmal mordeten Palästinenser. Was passierte beschreibt Gil Yaron in seinem Artikel. Ich glaube, dem ist nichts hinzuzufügen.

Sehr erstaunt war ich darüber, das Jerusalem in den „Autonomiegebieten“ liegt. Ich dachte immer, Jerusalem wäre die Hauptstadt Israels. Nun ja …

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Nach den schrecklichen Nachrichten kommt dieses Video gerade recht.